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Professorinnen Und Professoren Gewinnen: Zur Geschichte Des Berufungswesen an Den Universitaten Mitteleuropas

PUBLISHER Schwabe (10/01/2012)
PRODUCT TYPE Hardcover (Hardcover)

Description
Universitares Berufungswesen aus aktueller und historischer Perspektive Kaum ein anderes Thema neben Finanzierung und Reformen scheint in der universitaren Welt heute von grosserer Wichtigkeit zu sein als der Wettbewerb um die besten Kopfe. Exzellente Forscher und Wissenschaftlerinnen sollen helfen, Hochschulen zu positionieren, deren Profile zu scharfen, und letztlich zur existenziellen Sicherung der Institutionen beitragen. Wie man geeignete Professorinnen und Professoren gewinnt und welche Erfahrungen man mit Bedarf und Angebot des wissenschaftlichen Spitzenpersonals im Verlauf der Jahrhunderte universitaren Lebens gesammelt hat, sind die Kernfragen dieses Bandes. Tatsache ist, dass die Geschichte des Berufungswesens einer systematischen Aufarbeitung harrt. Die Quellen sind bislang kaum gesichtet und die verschiedenen universitatsgeschichtlichen Epochen sehr ungleichmassig behandelt. Hier setzt das Buch an und bietet im Spiegel der jeweiligen Thesen zu Politik und Verfahrenspraxis des Berufungswesens ein Stuck mitteleuropaischer, das heisst hier deutscher, niederlandischer, osterreichischer und schweizerischer Geschichte. Behandelt werden zum einen - in der institutionellen Perspektive - Bedarfsfragen: Wie gewinnt man Professorinnen und Professoren? Im Blick auf die Perspektive der Anbietenden beziehungsweise 'Umworbenen' geht es um akademische und soziale Qualifikationen, Netzwerke und beispielhafte wissenschaftliche Schulbildungen. Thematisierung findet aber auch - im Sinne von 'Berufungskulturen' - der in privaten und offentlichen Reaktionen wahrgenommene Habitus der Institutionen. Dabei spannt sich der Bogen von der spatmittelalterlichen Universitat mit ihrer privilegierten Kooptationspraxis von Magistern und Doktoren uber die fruhneuzeitliche 'Familienuniversitat', den 'Berufungswandel' in der zweiten Halfte des 19. Jahrhunderts, der neue Qualifikationsprofile des 'Professors' mit sich brachte, bis hin zu den heutigen Berufungsverfahren an den Universitaten verschiedener Reformcouleur.
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783796528583
ISBN-10: 3796528589
Binding: Hardback or Cased Book (Sewn)
Content Language: German
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Page Count: 552
Carton Quantity: 1
Weight: 2.22 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Education | History
Education | Philosophy, Theory & Social Aspects
Education | History & Surveys - Modern
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Universitares Berufungswesen aus aktueller und historischer Perspektive Kaum ein anderes Thema neben Finanzierung und Reformen scheint in der universitaren Welt heute von grosserer Wichtigkeit zu sein als der Wettbewerb um die besten Kopfe. Exzellente Forscher und Wissenschaftlerinnen sollen helfen, Hochschulen zu positionieren, deren Profile zu scharfen, und letztlich zur existenziellen Sicherung der Institutionen beitragen. Wie man geeignete Professorinnen und Professoren gewinnt und welche Erfahrungen man mit Bedarf und Angebot des wissenschaftlichen Spitzenpersonals im Verlauf der Jahrhunderte universitaren Lebens gesammelt hat, sind die Kernfragen dieses Bandes. Tatsache ist, dass die Geschichte des Berufungswesens einer systematischen Aufarbeitung harrt. Die Quellen sind bislang kaum gesichtet und die verschiedenen universitatsgeschichtlichen Epochen sehr ungleichmassig behandelt. Hier setzt das Buch an und bietet im Spiegel der jeweiligen Thesen zu Politik und Verfahrenspraxis des Berufungswesens ein Stuck mitteleuropaischer, das heisst hier deutscher, niederlandischer, osterreichischer und schweizerischer Geschichte. Behandelt werden zum einen - in der institutionellen Perspektive - Bedarfsfragen: Wie gewinnt man Professorinnen und Professoren? Im Blick auf die Perspektive der Anbietenden beziehungsweise 'Umworbenen' geht es um akademische und soziale Qualifikationen, Netzwerke und beispielhafte wissenschaftliche Schulbildungen. Thematisierung findet aber auch - im Sinne von 'Berufungskulturen' - der in privaten und offentlichen Reaktionen wahrgenommene Habitus der Institutionen. Dabei spannt sich der Bogen von der spatmittelalterlichen Universitat mit ihrer privilegierten Kooptationspraxis von Magistern und Doktoren uber die fruhneuzeitliche 'Familienuniversitat', den 'Berufungswandel' in der zweiten Halfte des 19. Jahrhunderts, der neue Qualifikationsprofile des 'Professors' mit sich brachte, bis hin zu den heutigen Berufungsverfahren an den Universitaten verschiedener Reformcouleur.
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