Teilnehmerorientierte Prüfungen zur Gestaltung von Lernprozessen bei der Zwischenprüfung im Rahmen der staatlich anerkannten Weiterbildung zur Fachkra
| AUTHOR | Schweiger, Cordula |
| PUBLISHER | Grin Verlag (05/03/2017) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Erwachsenenbildung, Note: 1,0, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (DISC), Veranstaltung: Erwachsenenbildung, Sprache: Deutsch, Abstract: Teilnehmerorientierung nimmt als Leitprinzip didaktischen Handelns im Zuge der "reflexiven Wende" seit den 80er Jahren in der Erwachsenenbildung einen bedeutenden Stellenwert ein. Mit ihren Bedeutungselementen Antizipation der Teilnehmenden in der didaktischen Planung, Partizipation der Teilnehmenden an der Bildungsveranstaltung Identitätsbezug, dem Abbau von Gefälle zwischen Lehrenden und Lernenden und einem selbstgesteuertes Agieren der Lerngruppe lenkt sie die Aufmerksamkeit auf den Teilnehmenden als Subjekt und signalisiert eine stärkere Individualisierung in der Erwachsenenbildung mit der Betrachtung vom Teilnehmenden her. Teilnehmerorientierung ermöglicht darüber hinaus aus system- konstruktivistischer Sicht das Anschlusslernen, also ein Anknüpfen an bestehende kognitive Strukturen und davon ausgehend ein Fortführen des Lerngegenstandes. In der Praxis der gesetzlich reglementierten Weiterbildungsangebote werden zwar Seminarveranstaltungen didaktisch zunehmend teilnehmerorientiert geplant und durchgeführt, Prüfungen als möglicher Bestandteil dieser Veranstaltungen in ihrer didaktischen Funktion allerdings wenig in diese Planungen einbezogen. Dies mag einerseits den formalen Prüfungsanforderungen geschuldet sein, andererseits jedoch auch einem nicht hinreichenden Forschungsgeschehen im Hinblick auf die Wirkungen von Prüfungen auf den Lernprozess selbst, weder auf das der jeweiligen Prüfung zeitlich vorangehende Lernen noch auf die daran anknüpfenden Lernprozesse. Letztendlich beeinflusst aber kaum ein anderes didaktisches Element den Lernprozess so nachhaltig, wie das Format der daran anschlie enden Prüfungen, da Lernende ihren Lernprozess eben auf das erfolgreiche Absolvieren dieser Prüfungen hin ausrichten. Dieser Situation der wenig
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783668438880
ISBN-10:
3668438889
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
56
Carton Quantity:
126
Product Dimensions:
5.83 x 0.13 x 8.27 inches
Weight:
0.19 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Education | Adult & Continuing Education
Descriptions, Reviews, Etc.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Erwachsenenbildung, Note: 1,0, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (DISC), Veranstaltung: Erwachsenenbildung, Sprache: Deutsch, Abstract: Teilnehmerorientierung nimmt als Leitprinzip didaktischen Handelns im Zuge der "reflexiven Wende" seit den 80er Jahren in der Erwachsenenbildung einen bedeutenden Stellenwert ein. Mit ihren Bedeutungselementen Antizipation der Teilnehmenden in der didaktischen Planung, Partizipation der Teilnehmenden an der Bildungsveranstaltung Identitätsbezug, dem Abbau von Gefälle zwischen Lehrenden und Lernenden und einem selbstgesteuertes Agieren der Lerngruppe lenkt sie die Aufmerksamkeit auf den Teilnehmenden als Subjekt und signalisiert eine stärkere Individualisierung in der Erwachsenenbildung mit der Betrachtung vom Teilnehmenden her. Teilnehmerorientierung ermöglicht darüber hinaus aus system- konstruktivistischer Sicht das Anschlusslernen, also ein Anknüpfen an bestehende kognitive Strukturen und davon ausgehend ein Fortführen des Lerngegenstandes. In der Praxis der gesetzlich reglementierten Weiterbildungsangebote werden zwar Seminarveranstaltungen didaktisch zunehmend teilnehmerorientiert geplant und durchgeführt, Prüfungen als möglicher Bestandteil dieser Veranstaltungen in ihrer didaktischen Funktion allerdings wenig in diese Planungen einbezogen. Dies mag einerseits den formalen Prüfungsanforderungen geschuldet sein, andererseits jedoch auch einem nicht hinreichenden Forschungsgeschehen im Hinblick auf die Wirkungen von Prüfungen auf den Lernprozess selbst, weder auf das der jeweiligen Prüfung zeitlich vorangehende Lernen noch auf die daran anknüpfenden Lernprozesse. Letztendlich beeinflusst aber kaum ein anderes didaktisches Element den Lernprozess so nachhaltig, wie das Format der daran anschlie enden Prüfungen, da Lernende ihren Lernprozess eben auf das erfolgreiche Absolvieren dieser Prüfungen hin ausrichten. Dieser Situation der wenig
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