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Der Monsun Ostasiens - Arten, Ablauf und Auswirkungen auf den Menschen

AUTHOR Hainzinger, Christian
PUBLISHER Grin Verlag (04/15/2009)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Meteorologie, Aeronomie, Klimatologie, Note: 1, Katholische Universitt Eichsttt-Ingolstadt (Mathematisch-geographische Fakultt), Veranstaltung: Neuere klimatologische Fragestellungen (HS), Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Die klassische Definition von Monsunen geht von vier Faktoren aus: 1. Monsunwinde sind Winde mit einem markanten jahreszeitlichen Wechsel in der Windrichtung um mindestens 120 . 2. Monsune, die vom Meer in Richtung Land wehen, sind feucht, nicht stabil und brin-gen Regen. Monsune in entgegengesetzter Richtung sind trocken, stabil und bringen keinen Regen. 3. Die Ursache fr Monsune ist die unterschiedliche Aufheizung von Land und See. 4. Tropische Monsune werden als umgelenkte Winde der Sdhalbkugel gesehen, die -ber den quator hinweg auf die Nordhalbkugel wehen und dort durch die Corioliskraft umgelenkt werden. Diese Definition erwies sich jedoch als nicht haltbar. Zuviele Winde wren demnach Monsunwinde gewesen; z.B. wurde auch das europische Windsystem mit seinem Wech-sel von SW im Winter auf NW im Sommer als Monsun bezeichnet. Wird jedoch die Ge-nese, d.h. der Zusammenhang zwischen der Frontogenese, der planetarischen Zirkulation, der jahreszeitlichen Verteilung der Niederschlge und die unterschiedliche Erwrmung der jeweiligen kontinentalen und ozeanischen Bereiche beachtet, dann reduziert sich das Gebiet der tropischen Monsune auf Sd- und Sdostasien sowie Ostasien, ausserdem noch auf Nordostafrika und Nordaustralien. Dabei traten jedoch in der Vergangenheit erneut Probleme auf: Der ostasiatische Monsun passte nicht ganz ins Bild. Er hat im Sommer eine sdstliche Richtung im Gegensatz zur sdwestlichen Richtung des sdasiatischen Monsuns, und - vor allem - er ist im ausser-tropischen Bereich wirksam, nmlich im subtropischen China und im subtropisch-gemssigten Japan. [...]
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783640302062
ISBN-10: 3640302060
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 56
Carton Quantity: 126
Product Dimensions: 5.83 x 0.13 x 8.27 inches
Weight: 0.19 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Science | Earth Sciences - Geography
Science | Earth Sciences - Meteorology & Climatology
Descriptions, Reviews, Etc.
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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Meteorologie, Aeronomie, Klimatologie, Note: 1, Katholische Universitt Eichsttt-Ingolstadt (Mathematisch-geographische Fakultt), Veranstaltung: Neuere klimatologische Fragestellungen (HS), Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Die klassische Definition von Monsunen geht von vier Faktoren aus: 1. Monsunwinde sind Winde mit einem markanten jahreszeitlichen Wechsel in der Windrichtung um mindestens 120 . 2. Monsune, die vom Meer in Richtung Land wehen, sind feucht, nicht stabil und brin-gen Regen. Monsune in entgegengesetzter Richtung sind trocken, stabil und bringen keinen Regen. 3. Die Ursache fr Monsune ist die unterschiedliche Aufheizung von Land und See. 4. Tropische Monsune werden als umgelenkte Winde der Sdhalbkugel gesehen, die -ber den quator hinweg auf die Nordhalbkugel wehen und dort durch die Corioliskraft umgelenkt werden. Diese Definition erwies sich jedoch als nicht haltbar. Zuviele Winde wren demnach Monsunwinde gewesen; z.B. wurde auch das europische Windsystem mit seinem Wech-sel von SW im Winter auf NW im Sommer als Monsun bezeichnet. Wird jedoch die Ge-nese, d.h. der Zusammenhang zwischen der Frontogenese, der planetarischen Zirkulation, der jahreszeitlichen Verteilung der Niederschlge und die unterschiedliche Erwrmung der jeweiligen kontinentalen und ozeanischen Bereiche beachtet, dann reduziert sich das Gebiet der tropischen Monsune auf Sd- und Sdostasien sowie Ostasien, ausserdem noch auf Nordostafrika und Nordaustralien. Dabei traten jedoch in der Vergangenheit erneut Probleme auf: Der ostasiatische Monsun passte nicht ganz ins Bild. Er hat im Sommer eine sdstliche Richtung im Gegensatz zur sdwestlichen Richtung des sdasiatischen Monsuns, und - vor allem - er ist im ausser-tropischen Bereich wirksam, nmlich im subtropischen China und im subtropisch-gemssigten Japan. [...]
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