Über die Bedeutung von Qualitätsmanagement in der Sozialen Arbeit
| AUTHOR | Gnielka, Astrid |
| PUBLISHER | Grin Verlag (06/30/2008) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,7, Katholische Hochschule fr Sozialwesen Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Neben eigenen Beobachtungen ist als Anlass und zugleich roter Faden fr die vorliegende Hausarbeit ein Artikel von Wolfgang Kohrt zu nennen, der am 25. Oktober 2006 in der Berliner Zeitung erschien und den erschreckenden Titel "Die Totmacher" trgt. Hierin berichtet der Autor ber Mordserien in Krankenhusern und Pflegeheimen, verbt von Pflegepersonal, das anscheinend unfhig war, "Leiden zu ertragen" oder "eine beruflich berfordernde Situation zu lsen". Der Autor berichtet ber Prof. Karl Beine, der diese Flle untersuchte. "Karl Beine wollte wissen, wie es sein kann, dass so etwas passiert, wer die Tter sind und wie und warum sie zu Ttern werden." Beines Beobachtungen sind niederschmetternd. "Die Medizin habe durch konomische Restriktionen keine Zeit mehr, die Menschen zu begleiten. Es gebe keine Kultur in den Krankenhusern und Heimen, um Beziehungen zu Menschen herzustellen. Die Begegnungen zwischen Arzt und Patient, zwischen Pflegern und Kranken werden immer weniger, weil dazu keine Zeit mehr sei. Manchmal wird ffentlich von Altenbergen und Kostenfaktoren auf zwei Beinen geredet. Alte und kranke Menschen wrden damit brutal entwertet." heisst es im Artikel. Fr Karl Beine fhrt das dazu, "dass die Hemmschwelle fr Patiententtungen sinkt, die Tter sich ermuntert und als Exekutoren des vermeintlichen Mehrheitswillens fhlen." Der Pflegeexperte Claus Fussek weist in diesem Zusammenhang auf ein weiteres Problem hin. Viele Pflegekrfte seien in ihrem Beruf vllig berfordert und sind zum Teil schon ungeeignet in ihn hineingegangen. Was Fussek fordert ist "eine bessere Auswahl und umfangreichere Betreuung der Pflegekrfte". Obwohl bereits 1993 das Gesundheitsstrukturgesetz verabschiedet wurde, das die Krankenhuser zur Qualittssicherung in der Pflege verpflichtet, sind solche Missstnde Exper
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Product Details
ISBN-13:
9783638955546
ISBN-10:
3638955540
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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Page Count:
56
Carton Quantity:
126
Product Dimensions:
5.83 x 0.13 x 8.27 inches
Weight:
0.19 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Education | Philosophy, Theory & Social Aspects
Descriptions, Reviews, Etc.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,7, Katholische Hochschule fr Sozialwesen Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Neben eigenen Beobachtungen ist als Anlass und zugleich roter Faden fr die vorliegende Hausarbeit ein Artikel von Wolfgang Kohrt zu nennen, der am 25. Oktober 2006 in der Berliner Zeitung erschien und den erschreckenden Titel "Die Totmacher" trgt. Hierin berichtet der Autor ber Mordserien in Krankenhusern und Pflegeheimen, verbt von Pflegepersonal, das anscheinend unfhig war, "Leiden zu ertragen" oder "eine beruflich berfordernde Situation zu lsen". Der Autor berichtet ber Prof. Karl Beine, der diese Flle untersuchte. "Karl Beine wollte wissen, wie es sein kann, dass so etwas passiert, wer die Tter sind und wie und warum sie zu Ttern werden." Beines Beobachtungen sind niederschmetternd. "Die Medizin habe durch konomische Restriktionen keine Zeit mehr, die Menschen zu begleiten. Es gebe keine Kultur in den Krankenhusern und Heimen, um Beziehungen zu Menschen herzustellen. Die Begegnungen zwischen Arzt und Patient, zwischen Pflegern und Kranken werden immer weniger, weil dazu keine Zeit mehr sei. Manchmal wird ffentlich von Altenbergen und Kostenfaktoren auf zwei Beinen geredet. Alte und kranke Menschen wrden damit brutal entwertet." heisst es im Artikel. Fr Karl Beine fhrt das dazu, "dass die Hemmschwelle fr Patiententtungen sinkt, die Tter sich ermuntert und als Exekutoren des vermeintlichen Mehrheitswillens fhlen." Der Pflegeexperte Claus Fussek weist in diesem Zusammenhang auf ein weiteres Problem hin. Viele Pflegekrfte seien in ihrem Beruf vllig berfordert und sind zum Teil schon ungeeignet in ihn hineingegangen. Was Fussek fordert ist "eine bessere Auswahl und umfangreichere Betreuung der Pflegekrfte". Obwohl bereits 1993 das Gesundheitsstrukturgesetz verabschiedet wurde, das die Krankenhuser zur Qualittssicherung in der Pflege verpflichtet, sind solche Missstnde Exper
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