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Mädchendelinquenz und jugendstrafrechtliche Sanktionen - Eignung und pädagogische Umsetzung der ambulanten Maßnahmen nach dem JGG

AUTHOR Hauschildt, Tanja
PUBLISHER Grin Verlag (08/03/2007)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: gut, Leuphana Universitt Lneburg (Sozialpdagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: "Irgendwas ist schiefgegangen im Prozess der Emanzipation" - diese verkrzte Erklrung entspricht dem gngigen Vorurteil bezglich der Entstehung von Mdchenkriminalitt. Im SPIEGEL 11/1998 mndet die Emprung ber kriminelle und gewaltttige Mdchen in der Erkenntnis, Frauen als Fernsehkommissarinnen hantierten neuerdings allzu selbstverstndlich mit der Pistole, anstelle "mit den traditionellen so genannten Waffen der Frau zu verfhren". Der "rasante" Anstieg der Mdchengewalt in der BRD in Verknpfung mit einer "verqueren Emanzipation" lie e den Umgang mit Delinquentinnen also simpel auf die Formel reduzieren: Zurck zu traditionellen weiblichen Werten, Umerziehung von allzu maskulin agierenden "Mannweibern" zu echten Frauen: sanft, brav, huslich - schon ist das Problem gelst. Die Bedingungsgefge weiblicher Delinquenz, vermutete ich, sind komplexer. Geben die Straftaten und ihre Durchfhrung eventuell Hinweise auf die Ursachen - entsteht an dieser Stelle ein Bruch zwischen "weiblicher" und "mnnlicher" Delinquenz und impliziert dies nicht auch eine unterschiedliche Herangehensweise im Umgang mit den Delinquentinnen? In bestehenden Strafflligenprojekten der Jugendgerichtshilfe in Hamburg wurden Mdchen von Mnnern geleiteten Sozialen Trainingskursen zugefhrt, die neben ihnen nur von mnnlichen Jugendlichen besetzt waren. Sie bewegten sich zurckhaltend in Rumlichkeiten mit deutlicher mnnlicher Dominanz, sowohl auf Mitarbeiter- als auch auf Besucherseite - und entzogen sich auf diese Weise gr erer Einflussnahme. Wie kann die Praxis also umgestaltet werden, wie kann man den Spielraum der rechtlichen Sanktionsformen optimal ausnutzen, um das Ziel der Legalbewhrung zu erreichen? Zur Beantwortung dieser Frage ist der Lebenssituation und den Problemlagen von Mdchen und Jungen heute, sowie der Ents
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783638701419
ISBN-10: 3638701417
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 160
Carton Quantity: 44
Product Dimensions: 5.83 x 0.37 x 8.27 inches
Weight: 0.48 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Education | Philosophy, Theory & Social Aspects
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: gut, Leuphana Universitt Lneburg (Sozialpdagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: "Irgendwas ist schiefgegangen im Prozess der Emanzipation" - diese verkrzte Erklrung entspricht dem gngigen Vorurteil bezglich der Entstehung von Mdchenkriminalitt. Im SPIEGEL 11/1998 mndet die Emprung ber kriminelle und gewaltttige Mdchen in der Erkenntnis, Frauen als Fernsehkommissarinnen hantierten neuerdings allzu selbstverstndlich mit der Pistole, anstelle "mit den traditionellen so genannten Waffen der Frau zu verfhren". Der "rasante" Anstieg der Mdchengewalt in der BRD in Verknpfung mit einer "verqueren Emanzipation" lie e den Umgang mit Delinquentinnen also simpel auf die Formel reduzieren: Zurck zu traditionellen weiblichen Werten, Umerziehung von allzu maskulin agierenden "Mannweibern" zu echten Frauen: sanft, brav, huslich - schon ist das Problem gelst. Die Bedingungsgefge weiblicher Delinquenz, vermutete ich, sind komplexer. Geben die Straftaten und ihre Durchfhrung eventuell Hinweise auf die Ursachen - entsteht an dieser Stelle ein Bruch zwischen "weiblicher" und "mnnlicher" Delinquenz und impliziert dies nicht auch eine unterschiedliche Herangehensweise im Umgang mit den Delinquentinnen? In bestehenden Strafflligenprojekten der Jugendgerichtshilfe in Hamburg wurden Mdchen von Mnnern geleiteten Sozialen Trainingskursen zugefhrt, die neben ihnen nur von mnnlichen Jugendlichen besetzt waren. Sie bewegten sich zurckhaltend in Rumlichkeiten mit deutlicher mnnlicher Dominanz, sowohl auf Mitarbeiter- als auch auf Besucherseite - und entzogen sich auf diese Weise gr erer Einflussnahme. Wie kann die Praxis also umgestaltet werden, wie kann man den Spielraum der rechtlichen Sanktionsformen optimal ausnutzen, um das Ziel der Legalbewhrung zu erreichen? Zur Beantwortung dieser Frage ist der Lebenssituation und den Problemlagen von Mdchen und Jungen heute, sowie der Ents
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